Walter Nilgen (1938  -  2020)

 

Am Dienstag, 07.09.2020, erhielten wir Gewissheit, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied und Ehrenvorsitzender Walter Nilgen im Alter von 82 Jahren seiner schweren Krankheit erlegen ist.

 

Walter kam als junger Mann im Jahre 1965 auf sanftem Druck durch seinen Schwiegervater Walter Sieben, der viele Jahre als Präsident und als Vorsitzender für unsere Gesellschaft tätig war, zu „Halt Uut“. Zunächst wurde er ein Pescher Funke. Nach wenigen Jahren legte er die Funkenuniform aber zunächst wieder ab und kam als Schriftführer in unseren Vorstand. 

Um aufgetretene Probleme mit der damaligen Funkengarde zu beseitigen trat Walter Nilgen 1972 nochmals als frisch gewählter Kommandant in die Garde ein. Mit den verbliebenen älteren Funken und mehreren jungen, neuen Funken formierte er in kurzer Zeit eine Funkengarde, die ein absoluter Aktivposten unserer Gesellschaft wurde. 

 

1977 zog er sich wieder aus diesem Amt zurück und blieb als Schriftführer und wenige Jahre später als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand unserer Gesellschaft. Im Jahre 1985 übernahm er dann die Aufgabe des Vorsitzenden als Nachfolger seines bereits erwähnten Schwiegervaters Walter Sieben. Bis 1996 war Walter Nilgen Vorsitzender der KG „Halt Uut“. Diese Zeit war nicht einfach, da der Erfolg des Sitzungskarnevals langsam nachließ und unsere Gästezahlen trotz guter Programme nicht mehr auf dem Niveau der 70er Jahre lag. Zudem wurde es schwieriger Menschen für eine aktive Mitgliedschaft in einem Karnevalsverein zu begeistern. Walter Nilgen war in dieser Zeit ein herausragender Vorsitzender, der mit großem persönlichem Einsatz die Gesellschaft führte. Bei allen Arbeitsterminen war er der erste vor Ort und der letzte, der nach Hause ging. Intern und auch in der Außendarstellung trat Walter immer höflich, korrekt und zuverlässig auf. So bedurfte es keiner langen Diskussion Walter Nilgen nach seinem Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden, der aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen erfolgte, zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. 

 

Der Virus Karneval betraf auch seine Familie. Seine Gattin Karin war aktiv im Damenelferrat oder in der Bewirtung unserer Gäste. Beide Söhne waren Kinderprinzen unserer Gesellschaft und später viele Jahre in der Funkengarde aktiv. Der älteste Sohn, Dirk Nilgen, sogar mehrere Jahre als Kommandant.

 

Privat war Walter Nilgen ein absoluter Familienmensch. Er war kein großer Redner und stand nicht gerne im Mittelpunkt.  Dafür leistete er, wo immer es erforderlich war, ausgezeichnete Arbeit im Hintergrund. 

Walter mochte auch keinen Streit. Er versuchte immer unsere Mitglieder auf ein gemeinsames Ziel zu motivieren. Nicht mit vielen Worten, eher durch seinen eigenen, vorbildlichen  Einsatz.

 

Nach seinem Rücktritt aus dem Vorstand ließ sich Walter nur noch selten bei unseren Veranstaltungen blicken.  Lediglich den Kontakt zur Funkengarde hielt er immer aufrecht und war bei all ihren Jubiläen als Gast dabei.

 

Man kann sagen, dass Walter Nilgen ohne Zweifel zum kleinen Kreis der Mitglieder zählt, die die Geschichte unseres Vereines während mehrerer Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt haben. „Halt Uut“ hat Walter Nilgen sehr viel zu verdanken und wir werden sein Andenken in Ehren halten.

 

Unser Mitgefühl gilt natürlich in erster Linie seiner Gattin Karin und seinen Söhnen Dirk und Guido.

 

Vielen Dank für all das, was du lieber Walter mit uns und für uns in deinem Leben geleistet hat. Du warst für uns ein Vorbild an Einsatz und Zuverlässigkeit und dabei immer ein feiner Mensch. 

 

Maak et jot und grüß Rolf und deinen Schwiegervater von uns!


Rolf Kreutzer ( 1939 – 2019 )

 

Anfang Oktober dieses Jahres erfuhren wir vom Tod des Dienstältesten aller unserer Aktiven, unseres Ehrensenators Rolf Kreutzer. 

 

Schon  mit knapp 18 Jahren, also noch sehr jung für die damalige Zeit, wurde Rolf Kreutzer 1957 Mitglied der KG „Halt Uut“ Pesch. Zu dieser Zeit war unsere Gesellschaft eher klein, hatte keinen wirklich geeigneten Saal für Veranstaltungen und litt unter chronischem Geldmangel. Es war also keineswegs „normal“, dass ein junger Pescher sich für unsere Gesellschaft interessierte. Rolf wurde aber ein stolzer „Pescher Funke“ und trug fortan die rot-gelbe Uniform. 1960 wurde er dann Kommandant unserer Funkengarde. Dieses Amt wechselte damals spätestens alle zwei bis drei Jahre seinen Inhaber. Rolf hielt jedoch volle 8 Jahre als Kommandant durch. Als er 1968 die Uniform der Funken gegen den Gesellschaftsrock tauschte, hielt er weiterhin den guten Kontakt zur Funkengarde aufrecht. Er wurde Ehrenkommandant und blieb bis zu seinem Tode ein großer Freund der jeweiligen Garde.

 

Ab 1963, als Herbert Pelzer das Amt des Präsidenten übernahm und bis zu seiner schweren Erkrankung 1983 ausführte, war Rolf Kreutzer neben seinem Kommandantenamt auch als Inspizient tätig. Er kümmerte sich um die Programme aller Veranstaltungen, um die Plakate, die Werbung, um die Umzüge und und und…

Während seiner Zeit als Programmverantwortlicher wechselte unsere Gesellschaft vom Wirtschaftssaal „Boms/Tups“ mit etwa 150 Plätzen zur Kantine des Supermarktes „Agros/DiVi“ mit 450 Gästen bis zur Jahnhalle mit 752 Gästen bei unseren Sitzungen. Diese steigenden Ansprüche in der Programmplanung meisterte Rolf hervorragend. „Nebenbei“ trat er hin und wieder auch selber als Redner auf, was er ebenfalls sehr gut konnte.

 

Der damalige Vorsitzende Walter Sieben nannte Rolf daher „den Motor unserer Gesellschaft“, was von den 60er bis in die 80er Jahre hinein durchaus zutreffend war. Rolf war bis 1993, also 33 Jahre lang, ununterbrochen im Vorstand unserer Gesellschaft tätig.

 

Als er aus privaten Gründen aus dem Vorstand austrat, wurde er einstimmig zum „Ehrensenator“ ernannt, die höchste interne Auszeichnung unserer Gesellschaft. 

 

Es ist selbstverständlich, dass sein großes Engagement auch zu einer Fülle von weiteren Ehrungen führte. Rolf war Inhaber der Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach, des goldenen Verdienstordens des Bundes Deutscher Karneval, des Großordens des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes – um nur ein paar Auszeichnungen zu nennen. 

 

Für den städtischen Karneval war er viele Jahre in der „Treckergarde“ tätig, also der Gruppe der Freiwilligen, die sich um viele Aufgaben rund um den Veilchendienstagszug kümmern.

 

Rolf behielt nach seinem Rücktritt von der Vorstandsarbeit immer Kontakt zu unserer Gesellschaft. Solange es seine Gesundheit zuließ, war er häufig bei unseren Versammlungen und bei fast allen Veranstaltungen zu Gast.

In den letzten Jahren ereilten ihn jedoch immer häufiger schwere gesundheitliche Rückschläge, die er zwar tapfer und mit seinem ihm eigenen Humor überwand, die es ihm aber schwer machten weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. 

 

Kommen wir nach diesen reinen Daten noch zum Menschen Rolf Kreutzer:

 

Wer ihn nicht kannte, kann kein echter Pescher sein! Ihn ein Original zu nennen wäre massiv untertrieben. Seine Schlagfertigkeit, sein Humor und seine oftmals ansteckende Fröhlichkeit waren legendär. Schlechte Laune war bei ihm selten und schnell vorübergehend. Es kam zwar durchaus vor, dass er kurzfristig laut wurde und seinen Unmut kundtat – das war seinem Temperament geschuldet. Genauso schnell übernahm aber sein Mutterwitz wieder die Kontrolle und Rolf war sich auch nie zu schade für eine Entschuldigung, wenn er einmal in einem kurzen Anfall über die Stränge geschlagen hatte.

 

Den Satz unseres Ehrenvorsitzenden Walter Sieben – „Man darf sich ruhig mal heftig streiten – aber es muss immer möglich sein, danach wieder zusammen ein Bier zu trinken“ – wurde von Rolf vorgelebt. 

 

Witzige Anekdoten mit Rolf Kreutzer in der Hauptrolle gibt es so viele, dass ich ein Buch damit füllen könnte. Legendär waren zum Beispiel sein Auftritt als „Duo Ro & Ro“ bei einer ausverkauften Jubiläumssitzung oder als städtischer Fahrkartenkontrolleur in einem Bus am Tulpensonntag. 

 

In den letzten Jahren verbrachte Rolf seine Freizeit gerne in seinem Kleingarten am Volksgarten, auch wenn der Weg dorthin ihm manches Mal schwerfiel. Ohne Rollator klappte es zuletzt nicht mehr. Aber auch hier verließ ihn nicht der Humor, wenn er von seiner Gehhilfe sprach: „Ich bin mit meinem Cabrio unterwegs.“ 

 

Man darf aber auch nicht unerwähnt lassen, dass Rolf ein absoluter Familienmensch war. Sein Stolz galt dabei neben seiner Frau auch seinem Sohn Carsten und dessen Familie. Speziell auch seinen Enkeln, für die er ein vorbildlicher Opa war. 

 

Die KG „Halt Uut“ Pesch hat Rolf Kreutzer sehr, sehr viel zu verdanken. Er hat uns über mehrere Jahrzehnte hin wesentlich geprägt und ist aus der Geschichte unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. 

Unser Mitgefühl gilt seiner Gattin Elke und seinem Sohn Carsten mitsamt dessen Familie. 

Lieber Rolf maak et joot! Ein letztes „Halt Uut“ von deinen Karnevalsfreunden und bestell Grüße an Walter, Herbert, Kurt und an die vielen anderen deiner Weggefährten, die uns vorausgegangen sind. 


Helga Rix

Im Spätsommer 2019 verstarb plötzlich und unerwartet unser ehemaliges Mitglied Helga Rix. Ihr Ehemann Manfred ( „Rix Manni“) war Mitglied unserer Funkengarde in den 60er Jahren. Ihre Tochter Iris war im Jahre 1974 bei der Gründung unserer Majorettengarde „Pescher Bambis“ von Beginn an dabei und Mutter Helga fungierte für die folgenden Jahre zusammen mit einigen anderen Frauen als Betreuerin dieser Garde. Als Iris dann später die Majorettengarde verließ und ihre Vereinstätigkeit in den TuS Jahn verlagerte, blieb Helga Rix noch eine zeitlang weiterhin in der KG „Halt Uut“. Oftmals sah man sie im Damenelferrat bei den Hausfrauennachmittagen in der Jahnhalle. Sie war sich aber auch nie zu schade um hier und da mit anzupacken, wenn Frauenpower benötigt wurde. 

 

Helga war eine selbstbewusste und  resolute Frau, die das Herz auf der Zunge trug. Man wusste immer, woran man mit ihr war. Mit zunehmendem Alter wurden Helgas Besuche bei der KG „Halt Uut“ dann seltener. Traf man sie privat, fragte sie aber oft nach, wie es der KG „Halt Uut“ denn ginge. 

 

Ihr Tod kam für uns überraschend. Noch einige Tage vorher hatte ich sie beim Einkauf getroffen und mit ihr gesprochen. 

 

Helga, wir danken dir für deine Arbeit und für viele schöne Stunden in der KG „Halt Uut“. Unser Mitgefühl gilt ihrem langjährigen Partner Jose, ihrer Tochter Iris und ihrer Familie. Ruhe in Frieden, wir werden dich nicht vergessen. 


Ein stilles Gedenken

 

Im Sommer 2019 erreichte uns die Nachricht vom Ableben unserer ehemaligen Mitglieder

 

Anton ( „Toni/ Tünn“)  DETGES, sowie

Heinz Gustav („Bubi“)  HÜLSENBUSCH.

 

Beide hatten in den letzten Jahrzehnten keinen näheren Kontakt mehr zu unserer Gesellschaft, waren aber als Funkenkommandanten in den schwierigen frühen 50er Jahren für die KG „Halt Uut“ in wichtiger Funktion tätig. Sie haben damit in der Geschichte der Pescher Karnevalsgesellschaft deutliche Spuren hinterlassen. Unser Beileid gilt ihren Familien.

 

Mögen sie in Frieden ruhen!  


Anneliese Merzbach  (1931 - 2017)

Im Juli 2017 erreichte uns die Nachricht vom plötzlichen Tod unserer Karnevalsfreundin Anneliese Merzbach. Anneliese war nicht aktives Mitglied der KG „Halt Uut“. Als Ehefrau unseres langjährigen Aktiven Josef „Pascha“ Merzbach  (Mitglied seit 1953, verstorben im Juli 2010 ) und Mutter unseres stellv. Funkenkommandanten Thomas Merzbach, Mitglied seit 33 Jahren, war sie unserem Verein jedoch jahrzehntelang eng verbunden. Bei fast allen Veranstaltungen war sie unser Gast und saß meist ruhig und bescheiden im Saal. Anneliese Merzbach war eine sehr zurückhaltende Frau, fast schüchtern, aber dennoch war sie gerne in Gesellschaft und freute sich über gelungene Abende im Kreise unserer Karnevalsfreunde. In erster Linie war sie aber für ihre beiden Männer da. Ihre Familie war Mittelpunkt ihres Lebens.

Auch in der letzten Session war Anneliese mehrfach bei uns zu Gast. Im Sommer erkrankte sie ebenso plötzlich wie schwerwiegend und verstarb nur wenige Tage nachdem sie ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

Anneliese, wir werden dich vermissen, aber du bist nicht vergessen. Ruhe in Frieden und grüß Pascha von uns!


Paul Kramer  (1933 – 2017)

Ebenfalls kurz nach der Session, nur eine Woche nach dem Tod von Willi Rix, mussten wir uns auch von unserem langjährigen Freund und Förderer Paul Kramer verabschieden.

Paul Kramer dürfte den meisten Peschern als Gründer und Verantwortlicher der nach ihm benannten Dachdeckerfirma auf der Prinzenstraße bekannt sein. Als wir 1976 begannen unsere Veranstaltungen in der Jahnhalle, also nur 50 Meter von seinem Haus entfernt, durchzuführen wurde er Stammgast bei „Halt Uut“. Die Verbindung vertiefte sich noch, weil seine beiden Söhne Ralf und Hans zuerst als Tanzoffiziere bei den Pescher Bambis und später als Funken in unserer Gesellschaft aktiv wurden. In den letzten Jahren gehörte Paul Kramer zu unserem Freundeskreis. Er unterstützte uns regelmäßig und hielt immer Kontakt zu unserem Verein.

Paul Kramer war ein sehr geselliger Mensch. Er fühlte sich wohl im Kreise seiner Freunde und Bekannten und war ein ausgezeichneter Gastgeber in seiner Kellerbar hinter seinem Haus. Er war auch ein Mensch, der eine klare Meinung vertrat und diese auch äußerte, ohne dabei verletzend zu werden. Seine Meinung und gelegentliche Kritik waren uns wichtig.

Zum Ende seines Lebens wurde Paul Kramer leider sehr krank, so dass sein Tod zwar plötzlich, aber nicht ganz unerwartet kam.

Unser Mitgefühlt gehört seiner Familie, vor allem seiner Ehefrau und den beiden erwähnten Söhnen und deren Familien.

 

Wir haben einen wertvollen Freund und aufrichtigen Förderer verloren, aber wir werden ihn nicht vergessen. Lieber Paul, ruhe in Frieden!


Dipl.-Kaufmann Rudolf Meuser  (1929 – 2017)

Im Frühsommer mussten wir noch einmal Abschied nehmen,   dieses Mal von unserem langjährigen Mitglied Rudolf „Rudi“ Meuser. Er wurde 1972 Mitglied der KG „Halt Uut“ und blieb uns treu bis zuletzt. Sein Status innerhalb unseres Vereins ist schwer zu beschreiben. Er war nicht aktiv, da er nie unsere Uniform trug und bei unseren Veranstaltungen „nur“ ständiger Gast war – soweit seine Gesundheit ihm das in seinen letzten Lebensjahren noch erlaubte. Rudi war aber auch nicht passiv, da er viele Jahre mit ziemlicher Regelmäßigkeit an unseren Versammlungen teilnahm und dabei gerne über den Weg der KG „Halt Uut“ mitdiskutierte. In finanziellen Fragen oder bei steuerlichen Problemen war er ein wichtiger Ratgeber unseres Vorstandes. Mehrfach nahm er daher auch an Vorstandssitzungen teil, wenn wir ihn um seine Unterstützung baten.

Rudi hatte vielfältige Verpflichtungen im sozialen Bereich und war daher eine bekannte und beliebte Persönlichkeit unserer Stadt. Als jahrzehntelanger Vorsitzender der Wilbertz-Stiftung engagierte er sich stark in dieser Hinsicht. Sein großes Engagement im Sozialbereich unserer Stadt wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Neben der Mitgliedschaft bei „Halt Uut“ war er auch mehrfach als „Pulvermeister“ in der Mönchengladbacher Prinzengarde aktiv. Erholung fand er beim Angeln oder im Kreise seiner Familie.

Rudi war zutiefst geprägt von seiner christlichen – menschenfreundlichen Einstellung. Er liebte aber auch die Geselligkeit und war gerne im Kreise seiner Freunde und Bekannten.

Leider hatte auch Rudi in den letzten Jahren seines Lebens enorme gesundheitliche Probleme. Dennoch kam sein Tod plötzlich und unerwartet. Noch am Vorabend hatte er im Kreise einiger Freunde Karten gespielt.

Auch hier gilt unser Mitgefühl natürlich in erster Linie seiner Familie, seinem Sohn und seinen Töchtern und deren Familien.

 

Nicht nur wir als KG „Halt Uut“, ganz Pesch, ja sogar ganz Mönchengladbach, hat mit Rudi Meuser eine herausragende Persönlichkeit verloren. Wir werden sein Andenken in Ehren halten! Danke für alles Rudi – und ruhe in Frieden.


Hermann „Willi“ Rix  ( 1931 – 2017)

Unmittelbar nach der letzten Session erfuhren wir vom Ableben unseres langjährigen Karnevalsfreundes Willi Rix.

Wiili Rix trat bereits 1950 in die Große Pescher Karnevalsgesellschaft ein und wurde für die folgenden Jahre ein Pescher Funke. Mitte der 50er verließ er die Garde wieder und widmete sich mehr dem TuS Jahn, in dessen Reihen er mehrfach an unseren Umzügen teilnahm. Den Kontakt zu „Halt Uut“ verlor er nie. Er war Stammgast bei unseren Veranstaltungen und über viele Jahre hinweg unser passives Mitglied.

Seine Tochter Birgit wurde Majorette der ersten Stunde, später Kommandeuse und dann Funkenmariechen. Über viele Jahre hinweg war sie ein sehr aktives Mitglied unserer Gesellschaft. Willis Enkel Tim und Marc wurden beide Kinderprinzen von Halt Uut.

Willi selbst begügte sich mit der Rolle als Gast, kam aber auch gerne hin und wieder zu internen Veranstaltungen. Wegen seiner ruhigen, bescheidenen Art war er immer gerne gesehen und überaus beliebt.

Er war ein Mensch, der in sich ruhte und stets einen zufriedenen Eindruck machte. Ich kenne ihn von meiner Kindheit an und habe nie erlebt, dass er einmal böse oder laut geworden wäre. Er nahm die Menschen so wie sie sind und seine Freundlichkeit war geradezu ansteckend.

Er vollbrachte sogar das Kunststück als Hausmeister auf einem Gymnasium – eine Aufgabe, die er zum Ende seiner beruflichen Tätigkeiten noch ein paar Jahre übernahm – bei Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt zu sein.

Als ich zu Hause meiner Frau sagte, dass Rix Willi verstorben sei, fragte mein ältester Sohn „Wer war denn Willi Rix?“ Ohne groß nachzudenken kam es spontan aus mir heraus:“Das war ein sehr lieber Mensch!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Danke Willi für die vielen Jahrzehnte in der du uns mit deiner Freundschaft bereichert hast. Maak et joot!