Anneliese Merzbach  (1931 - 2017)

Im Juli 2017 erreichte uns die Nachricht vom plötzlichen Tod unserer Karnevalsfreundin Anneliese Merzbach. Anneliese war nicht aktives Mitglied der KG „Halt Uut“. Als Ehefrau unseres langjährigen Aktiven Josef „Pascha“ Merzbach  (Mitglied seit 1953, verstorben im Juli 2010 ) und Mutter unseres stellv. Funkenkommandanten Thomas Merzbach, Mitglied seit 33 Jahren, war sie unserem Verein jedoch jahrzehntelang eng verbunden. Bei fast allen Veranstaltungen war sie unser Gast und saß meist ruhig und bescheiden im Saal. Anneliese Merzbach war eine sehr zurückhaltende Frau, fast schüchtern, aber dennoch war sie gerne in Gesellschaft und freute sich über gelungene Abende im Kreise unserer Karnevalsfreunde. In erster Linie war sie aber für ihre beiden Männer da. Ihre Familie war Mittelpunkt ihres Lebens.

Auch in der letzten Session war Anneliese mehrfach bei uns zu Gast. Im Sommer erkrankte sie ebenso plötzlich wie schwerwiegend und verstarb nur wenige Tage nachdem sie ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

Anneliese, wir werden dich vermissen, aber du bist nicht vergessen. Ruhe in Frieden und grüß Pascha von uns!

 

Paul Kramer  (1933 – 2017)

Ebenfalls kurz nach der Session, nur eine Woche nach dem Tod von Willi Rix, mussten wir uns auch von unserem langjährigen Freund und Förderer Paul Kramer verabschieden.

Paul Kramer dürfte den meisten Peschern als Gründer und Verantwortlicher der nach ihm benannten Dachdeckerfirma auf der Prinzenstraße bekannt sein. Als wir 1976 begannen unsere Veranstaltungen in der Jahnhalle, also nur 50 Meter von seinem Haus entfernt, durchzuführen wurde er Stammgast bei „Halt Uut“. Die Verbindung vertiefte sich noch, weil seine beiden Söhne Ralf und Hans zuerst als Tanzoffiziere bei den Pescher Bambis und später als Funken in unserer Gesellschaft aktiv wurden. In den letzten Jahren gehörte Paul Kramer zu unserem Freundeskreis. Er unterstützte uns regelmäßig und hielt immer Kontakt zu unserem Verein.

Paul Kramer war ein sehr geselliger Mensch. Er fühlte sich wohl im Kreise seiner Freunde und Bekannten und war ein ausgezeichneter Gastgeber in seiner Kellerbar hinter seinem Haus. Er war auch ein Mensch, der eine klare Meinung vertrat und diese auch äußerte, ohne dabei verletzend zu werden. Seine Meinung und gelegentliche Kritik waren uns wichtig.

Zum Ende seines Lebens wurde Paul Kramer leider sehr krank, so dass sein Tod zwar plötzlich, aber nicht ganz unerwartet kam.

Unser Mitgefühlt gehört seiner Familie, vor allem seiner Ehefrau und den beiden erwähnten Söhnen und deren Familien.

 

Wir haben einen wertvollen Freund und aufrichtigen Förderer verloren, aber wir werden ihn nicht vergessen. Lieber Paul, ruhe in Frieden!

 

Dipl.-Kaufmann Rudolf Meuser  (1929 – 2017)

Im Frühsommer mussten wir noch einmal Abschied nehmen,   dieses Mal von unserem langjährigen Mitglied Rudolf „Rudi“ Meuser. Er wurde 1972 Mitglied der KG „Halt Uut“ und blieb uns treu bis zuletzt. Sein Status innerhalb unseres Vereins ist schwer zu beschreiben. Er war nicht aktiv, da er nie unsere Uniform trug und bei unseren Veranstaltungen „nur“ ständiger Gast war – soweit seine Gesundheit ihm das in seinen letzten Lebensjahren noch erlaubte. Rudi war aber auch nicht passiv, da er viele Jahre mit ziemlicher Regelmäßigkeit an unseren Versammlungen teilnahm und dabei gerne über den Weg der KG „Halt Uut“ mitdiskutierte. In finanziellen Fragen oder bei steuerlichen Problemen war er ein wichtiger Ratgeber unseres Vorstandes. Mehrfach nahm er daher auch an Vorstandssitzungen teil, wenn wir ihn um seine Unterstützung baten.

Rudi hatte vielfältige Verpflichtungen im sozialen Bereich und war daher eine bekannte und beliebte Persönlichkeit unserer Stadt. Als jahrzehntelanger Vorsitzender der Wilbertz-Stiftung engagierte er sich stark in dieser Hinsicht. Sein großes Engagement im Sozialbereich unserer Stadt wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Neben der Mitgliedschaft bei „Halt Uut“ war er auch mehrfach als „Pulvermeister“ in der Mönchengladbacher Prinzengarde aktiv. Erholung fand er beim Angeln oder im Kreise seiner Familie.

Rudi war zutiefst geprägt von seiner christlichen – menschenfreundlichen Einstellung. Er liebte aber auch die Geselligkeit und war gerne im Kreise seiner Freunde und Bekannten.

Leider hatte auch Rudi in den letzten Jahren seines Lebens enorme gesundheitliche Probleme. Dennoch kam sein Tod plötzlich und unerwartet. Noch am Vorabend hatte er im Kreise einiger Freunde Karten gespielt.

Auch hier gilt unser Mitgefühl natürlich in erster Linie seiner Familie, seinem Sohn und seinen Töchtern und deren Familien.

 

Nicht nur wir als KG „Halt Uut“, ganz Pesch, ja sogar ganz Mönchengladbach, hat mit Rudi Meuser eine herausragende Persönlichkeit verloren. Wir werden sein Andenken in Ehren halten! Danke für alles Rudi – und ruhe in Frieden.

 

Hermann „Willi“ Rix  ( 1931 – 2017)

Unmittelbar nach der letzten Session erfuhren wir vom Ableben unseres langjährigen Karnevalsfreundes Willi Rix.

Wiili Rix trat bereits 1950 in die Große Pescher Karnevalsgesellschaft ein und wurde für die folgenden Jahre ein Pescher Funke. Mitte der 50er verließ er die Garde wieder und widmete sich mehr dem TuS Jahn, in dessen Reihen er mehrfach an unseren Umzügen teilnahm. Den Kontakt zu „Halt Uut“ verlor er nie. Er war Stammgast bei unseren Veranstaltungen und über viele Jahre hinweg unser passives Mitglied.

Seine Tochter Birgit wurde Majorette der ersten Stunde, später Kommandeuse und dann Funkenmariechen. Über viele Jahre hinweg war sie ein sehr aktives Mitglied unserer Gesellschaft. Willis Enkel Tim und Marc wurden beide Kinderprinzen von Halt Uut.

Willi selbst begügte sich mit der Rolle als Gast, kam aber auch gerne hin und wieder zu internen Veranstaltungen. Wegen seiner ruhigen, bescheidenen Art war er immer gerne gesehen und überaus beliebt.

Er war ein Mensch, der in sich ruhte und stets einen zufriedenen Eindruck machte. Ich kenne ihn von meiner Kindheit an und habe nie erlebt, dass er einmal böse oder laut geworden wäre. Er nahm die Menschen so wie sie sind und seine Freundlichkeit war geradezu ansteckend.

Er vollbrachte sogar das Kunststück als Hausmeister auf einem Gymnasium – eine Aufgabe, die er zum Ende seiner beruflichen Tätigkeiten noch ein paar Jahre übernahm – bei Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt zu sein.

Als ich zu Hause meiner Frau sagte, dass Rix Willi verstorben sei, fragte mein ältester Sohn „Wer war denn Willi Rix?“ Ohne groß nachzudenken kam es spontan aus mir heraus:“Das war ein sehr lieber Mensch!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Danke Willi für die vielen Jahrzehnte in der du uns mit deiner Freundschaft bereichert hast. Maak et joot!